Rezept: Heidelbeer-Buttermilch-Blechkuchen

Dieses Rezept habe ich früher ganz oft gemacht und auch da schon immer etwas modifiziert. Dann geriet das über die Jahre ein wenig ins Abseits und nun habe ich mich entschieden, den mal wieder zu machen. 

Der geht nämlich total schnell, man muss nicht mal den Backofen vorheizen. Für ganz spontanes Backen ist er allerdings nichts, denn man braucht dafür Buttermilch und ich nehme an, das haben Viele von euch – genau wie ich – eher selten ständig da. 

Das Rezept stammt ursprünglich aus einem Diät-Kochbuch, bei dem mit einem Punktesystem gezählt wird. Die Zählweise ist mittlerweile veraltet, daher weiß ich nicht, ob der Punktstand immer noch so unfassbar niedrig ist. Es macht viel aus, dass gar keine Butter oder so enthalten ist. Im Prinzip ist es eher eine Art Pfannkuchen. 

Statt tiefgekühlter Beeren könnt ihr natürlich auch frische verwenden. Funktioniert auch gut mit Johannisbeeren, dann rate ich jedoch dazu, wesentlich mehr Zucker zu verwenden. 

 

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Rezept: Polnischer Schokoladenkuchen

Klingt wie ein schnöder Rührkuchen, ist aber sehr schokoladig und saftig. Ich mache den relativ oft, weil ich alle Zutaten meist da habe und er schnell geht. Dadurch, dass man einen Teil der Zutaten aufkocht, fühlt es sich trotzdem an, als hätte man was „raffinierteres“ gemacht. 😉

Das Beste an diesem Kuchen ist aber: Wenn man es tatsächlich schaffen sollte, nicht alles wegzufuttern, hält der sich mehrere Tage und schmeckt einen Tag später noch besser. Den kann man also sehr gut vorbereiten.

Wobei, das ist gelogen. Das Allerbeste an diesem Kuchen ist natürlich, dass er unfassbar lecker ist. 😉

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Rezept: Buttermilch-Buchweizen-Pancakes

Hmmm. Wir lieben Pancakes. Normalerweise machen wir die mit normalem oder  (zumindest anteilig) Dinkelmehl und handelsüblicher Milch.

Am Wochenende hatte ich mal Lust, eine Variante auszuprobieren und habe die Hälfte des Mehls mit Buchweizenmehls ersetzt und Buttermilch verwendet. Das war überraschend sättigend und vor allem richtig lecker, deswegen möchte ich diese Variante gerne hier festhalten.  

Ich mache sie meistens ohne Zucker oder gebe etwa einen Esslöffel hinzu. Wir streuen nämlich eh noch massenweise Puderzucker, Honig oder Ahornsirup drauf, das reicht dann völlig aus. 😀 Auch Nutella schmeckt gut. 

Natürlich sind  auch andere Beläge möglich. Auf dem Foto seht ihr die pur, mit Waldfrucht-Apfel-Pfirsich-Püree, mit Apfel-Aprikose-Püree und mit Puderzucker und Zimt. Da wir ja immer nur kleine Mengen benötigen, nehme ich dafür entweder Gläschen, Quetschobst oder auch diese kleinen Fruchtmus-Pöttchen, die wie Joghurt aussehen. Bei letzterem muss man ein bisschen aufpassen, aber dann hat man Fruchtmus ohne extra Zuckerzusatz. 

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Rezept: Glühweingewürzsoße

gluehweinsirupDas Foto sieht zugegebenermaßen sehr unspektakulär aus. Ich sollte wirklich mal an meiner Präsentation arbeiten. Als ordentlicher Foodblogger würde da nun ein hübsches Glasfläschchen stehen, mit einem handverzierten Etikett liebevoll beklebt und vielleicht noch mit einem dünnen rotweiß karierten Band, als Schleife gebunden dekoriert. 

Stattdessen seht ihr ganz realistisch, wie es im Kochtopf aussah. Danach kam alles in eine verschließbare Plastikschüssel, das sah noch authentischer aus. Ich wünschte jedoch, ihr könntet es riechen, es duftet nämlich fantastisch!

Nun aber zur Glühweingewürzsoße. Ich brauchte neulich beziehungsweise brauche übermorgen Glühwein für ein paar Leute. Da klar war, dass ich den Wein erst ganz knapp erwärmen kann und sich die Aromen so kurzfristig eher schlecht entfalten können, beschloss ich, die Gewürzmischung dafür vorzubereiten und löffelweise hinzuzufügen. 

Das funktioniert super! Und die ganze Wohnung duftet nun nach Weihnachten!

Theoretisch könnte man auch den Wein mit einkochen und so eine Soße herstellen.
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Rezept: Haferflockenkekse

haferflockenkekseIch habe früher mit meiner Mama in der Weihnachtszeit oft Haferflockenkekse gebacken und mag die so. Da das Rezept leider verschollen ist, habe ich mir eins online herausgesucht und etwas modifiziert. Unter anderem habe ich Rosinen hinzugefügt.

Aus Versehen ist das auch noch relativ gesund geworden. 😉 Die Kekse sind sehr mächtig und nicht allzu süß. Ich finde sie super.

Ich habe 100g Kokosblütenzucker und 50g normalen genommen, ansonsten würde ich braunen Zucker empfehlen, durch die leichte Karamellnote bekommen die Kekse noch mal was besonderes.

Als Haferflocken habe ich die „blützenzarten“ von Kölln Flocken verwendet. Natürlich geht das auch mit den kernigen, aber ich mag das nicht so gerne.     Weiterlesen

Rezept: Zucchini-Schoko-Kuchen

zucchini-schoko-kuchen-1Eines meiner Lieblingsrezepte sind Muffins mit Möhren, die dadurch ganz saftig werden. Sowohl mein ehemaliges Lieblingscafé hatte aber auch welche mit Zucchini und ich hörte öfters davon. Nachdem mein erster Versuch, das selbst zu backen, eher suboptimal war, habe ich nun ein leckeres Rezept gefunden, das ich angepasst habe.    

Ich habe die Zucchini dieses Mal in ganz feine Stückchen geschnitten, weil ich umzugsbedingt keine Raspel mehr da hatte. Außerdem hatte ich ein ähnliches Rezept schon mal mit „korrekt“ geraspelten Zucchini gebacken und da verlor das Gemüse so viel Wasser, dass der Teig matschig wurde und überhaupt raspele ich einfach nicht gerne. So hat man zwar ab und zu ein paar erkennbare Stückchen im Kuchen (siehe Foto, links neben dem Wasserzeichen), aber das hat nicht mal das Kleinkind gestört – das war also kein Problem. 

Leider hatte ich nur 100 anstatt der erforderlichen 200 Gramm Mandelmehl da und habe den fehlenden Teil einfach durch Mehl ersetzt. Das geht auch, wird aber (Überraschung!) nicht so nussig.

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Rezept: Brötchensonne

broetchenHmmmm, diese Brötchen duften so toll und sind total einfach.

Man kann anstatt einer Brötchensonne natürlich auch ganz normale Brötchen draus machen. Aber das sieht halt nicht so cool aus, ’ne? 😉

Oder aber man stellt Burgerbrötchen damit her. Diese werden einfach nur ein wenig größer geformt und brauchen ein bisschen länger.

Die unten beschriebene Menge von 18 Brötchen klingt nach einer riesigen Party-Brötchensonne. Tatsächlich werden die bei 500g Mehl aber eher klein. Hier entsprach das etwa einem halben Backblech. Für eine Feier würde ich mindesten die doppelte Menge machen. Weiterlesen